INVESTMENT

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Ob für die Altersvorsorge, als Absicherung für Kinder oder zum Sparen für eine bestimmte Anschaffung: Die richtige Geldanlage ist entscheidend für den Aufbau von Vermögen. Mit einem Fondssparplan kannst du schon mit kleinen Beträgen unkompliziert in Fonds und Wertpapiere investieren und von einer lohnenden Rendite profitieren.

Eine Geldanlage in Fonds – auch Investmentfonds genannt – ist eine Möglichkeit für private Anleger, dein Geld durch Investitionen zu vermehren, statt es auf dem Sparkonto zu lassen und dafür kaum nennenswerte Zinsen einzukassieren.

Sein angespartes Geld noch unter dem Kopfkissen zu bunkern oder es auf dem Tagesgeldkonto zu parken, macht wenig Sinn, denn es gibt attraktivere Möglichkeiten der Geldanlage um sein Geld vor der Inflation zu schützen und Rendite zu erzielen. Aber welche Anlageform ist die Richtige? Hier stellen wir dir eine Möglichkeit der Geldanlage vor. 

DER FONDSSPARPLAN

  • TOP-Vorteile für Dich als Kunden

    • ab einer Sparrate von 25 Euro möglich
    • frei wählbare Sparplanlaufzeiten
    • hohe Flexibilität während der Laufzeit, z.B. durch Fondswechsel
    • Anpassung / Aussetzen der Sparrate
    • Nutzung des Cost-Average Effekts
    • Zinseszinseffekt nutzen

FONDSSPARPLAN - WAS IST DAS?

Mit einem Fondssparplan investierst du regelmäßig, z. B. jeden Monat, eine festgelegte Sparrate in einen Fonds bzw. kaufen neue Fondsanteile. Nach der Entscheidung für die passenden Fonds kannst du die gewünschte Sparrate und den Turnus für die Einzahlung festlegen und deinen Fondssparplan einrichten. Dabei ist es mit unseren Sparplänen möglich, bereits ab 25 Euro in Fonds zu investieren und dabei flexibel und effizient Vermögen aufzubauen.

 

Die Einzahlungen kannst du bei Bedarf auch anpassen oder sogar vollständig aussetzen. Du entscheidest! Investmentfonds eignen sich hervorragend zum langfristigen Vermögensaufbau. Anders als bspw. die direkte Anlage von Aktien, sind Fonds für Einsteiger eine einfache und renditestarke Alternative zu Geldanlage. Investmentfonds zeichnen sich dadurch aus, die Risiken einzelner Titel durch eine breite Streuung der Anlagen deutlich zu reduzieren.

 

 

Zinseszinseffekt – Das achte Weltwunder

Zinseszinsen sind Zinsen, die Anlegerinnen und Anleger auf ihre Zinsen erhalten. Der Zinseszinseffekt wird durch das umgehende Reinvestieren oder Thesaurieren der Zinserträge erzielt: Das angelegte Kapital wächst somit schneller, da erhaltene Zinsen direkt wieder angelegt und nicht ausgegeben werden.

Die gutgeschriebenen Zinserträge auf eine Anlage werden also in der nächsten Zinsperiode ebenfalls verzinst. Das heißt, dass an sich zu verzinsende Kapital ist bereits höher als zu Beginn der Einzahlung. Wer also Disziplin und ein langes Durchhaltevermögen hat, kann gerade bei einer langjährigen Geldanlage von einem erheblichen Zinseszinseffekt profitieren.

Klar ist: Je mehr Kapital man für den Vermögensaufbau zur Verfügung hat und je höher die Zinsen dafür sind, desto stärker ist der Zinseszinseffekt. Auch der Zeitraum, in dem sich das Geld durch den Zinseszins vermehren kann, bestimmt den letztendlichen Gewinn. Je früher man damit beginnen kann, beispielsweise jeden Monat in Form eines Sparplans Geld zur Seite zu legen und diesen Betrag zu sparen, desto mehr profitiert man Jahr für Jahr von der Verzinsung.

Beispiel: Einmalanlage von 3.000 Euro mit Zinsen von 7% p.a.

Cost Average Effekt – was ist das?

Die Finanzbranche bezeichnet den Cost Average Effekt auch als Durchschnittskosteneffekt. Mithilfe des Effekts können Anleger die Rendite ihrer regelmäßigen Einzahlungen in einen Sparplan erhöhen.


Die Anleger sparen einen festen Betrag pro Monat und kaufen dafür die ausgewählten Wertpapiere. Bei Anlageplänen mit regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum, hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Fondsanteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen, zu einem insgesamt günstigerem Durchschnittspreis kauft. 


Die Berechnung kann mitunter auch ergeben, dass die Anleger mit einer Einmalanlage eine bessere Rendite erzielen als mit einem Sparplan.

Fonds schnell und einfach erklärt

Was ist ein Fonds?

Ein Investmentfonds sammelt das Geld von Anlegern. Dieses Kapital wird dann vom Fondsmanager an den Finanzmärkten für die Anleger investiert. Der große Vorteil eines Fonds besteht in der Risikostreuung. Er investiert nicht nur in eine Aktie (Aktienfonds) oder in eine Anleihe (Rentenfonds), also das, was Anleger unbedingt vermeiden sollten, sondern in viele. Bei einem Aktienfonds können Anleger von den Wertsteigerungen der Aktien und von Dividendenzahlungen profitieren.

Wie kann ich sicher Geld anlegen?

Könnte ein Fonds die Lösung sein?

Geld anlegen ist in den allermeisten Fällen mit einem Risiko verbunden. Letztlich gilt das auch für das Sparbuch. Faustformel: je höher das Risiko, desto höher der Zins. Das Risiko kann gemindert werden, indem beispielsweise in mehrere Aktien investiert wird. Das Prinzip: Verluste von einem Investment können durch Gewinne eines anderen ausgeglichen werden. Ein Fonds, der in eine Vielzahl von Investments anlegt, kann somit helfen, sicherer anzulegen.

Was kostet ein Fonds?

Umsonst gibt es nichts, auch nicht bei der Fondsanlage. Der Service, den Fondsgesellschaften bieten, hat seinen Preis. Es gibt einen einmaligen Ausgabeaufschlag für den Vertrieb, manchmal eine Rücknahmegebühr und die Kosten für die Verwaltung. Klingt dramatisch, ist aber nicht so. Häufig gibt es beim Ausgabeaufschlag Rabatte. Rücknahmegebühren sind sehr selten. Die Verwaltungsgebühren fallen jährlich für das Management des Fonds an.

Was ist Fondssparen?

Fondssparen ist im Prinzip nichts anders als normales Sparen auch. Der Sparbetrag fließt in diesem Fall in einen Investmentfonds – und nicht etwa auf das Sparbuch. Schritt für Schritt investiert der Sparer so zum Beispiel am Aktienmarkt. Der Vorteil: Der Sparer legt diszipliniert an, also immer und nicht nur dann, wenn alle kaufen und die Kurse besonders hoch sind. Über die Jahre ergeben die regelmäßigen Käufe meist einen attraktiven Durchschnittskurs, der zu einer höheren Endrendite führen kann.

Wie soll ich investieren?

Diese Frage müssen sich leider auch Fondsanleger stellen. Zumindest sollten sich Anleger grob darüber im Klaren sein, ob sie in Aktien (risiko-, aber auch chancenreicher) oder in Anleihen (eher konservativ) oder beispielsweise dividendenstarke Aktien (speziell), in Immobilien (eher langfristig) oder Rohstoffe (sehr risikoreich) investieren möchten. Generell ist es ohnehin keine Entweder-oder-Entscheidung, sondern eher sowohl als auch. In einem ausgewogenen Portfolio haben Aktien, Anleihen, Immobilien und auch Rohstoffe ihre Berechtigung. Die Gewichtung hängt dann von der persönlichen Risikoneigung ab. Wer es sich ganz einfach machen möchte, der investiert in einen Mischfonds, dessen Gewichtungen seinen Wünschen am ehesten entsprechen.

Immobilien als Bestandteil der Altersvorsorge?

Immobilien können ein sehr sinnvoller Baustein für die Altersvorsorge sein. Allerdings übersteigt ein Kauf, ganz besonders einer Gewerbeimmobilie, häufig die finanziellen Mittel eines Privatanlegers. Die Lösung könnte ein Immobilienfonds sein. Dieser investiert vor allem in Gewerbeimmobilien (seltener in Wohnimmobilien). So können Privatanleger, entsprechend ihres Anteils am Fonds, von der Wertentwicklung und den Mieteinnahmen der Immobilien profitieren.

Wie funktionieren ETFs und was ist der Unterschied zu aktiven Fonds?

Ein Exchange Traded Fund, kurz ETF, ist ein börsengehandelter Indexfonds. Bei dieser Art Fonds bildet der Fondsmanager lediglich einen Index, beispielsweise den deutschen Leitindex DAX, eins zu eins nach. Der Fonds wird sich plus-minus so entwickeln wie der DAX. Die Einfachheit der Konstruktion macht ETFs sehr kostengünstig. Aber ein ETF kann sich auf lange Sicht nie (deutlich) besser entwickeln als sein Basisindex. Dagegen analysiert der Fondsmanager eines aktiven Fonds die Märkte und sucht nach den besten Chancen und kann entsprechend kaufen oder verkaufen. Erwartet er einen Kursrückgang, könnte er beispielsweise den Kassenbestand (Bargeldquote) im Fonds erhöhen.

Was ist ein Fondsanteil?

Ein Fondsanteil ist der kleinste Teil des Fonds beziehungsweise die kleinste Einheit am Fondsvermögen. Der Anleger erwirbt Anteile am Fonds. Entsprechend diesen Anteilen nimmt der Anleger an der Wertentwicklung des Fonds teil. Insofern ist ein Fondsanteil mit einer Aktie vergleichbar. Unterschied: Mit einem Fondsanteil ist er an einer Vielzahl von Aktien beteiligt, nicht an einer einzelnen.

Rente aufbessern mit einem Fonds – ist das sinnvoll?

Für Anleger, die nicht direkt in Aktien und Anleihen investieren wollen, stellen Investmentfonds ein hervorragendes Instrument für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge dar, neben der staatlichen Rente und/oder einer Betriebsrente. Mit Investmentfonds können Anleger langfristig investieren, durch Einmalzahlung oder Schritt für Schritt (Fondssparen oder Riester Fondssparen) und können dann von Wertsteigerungen oder Dividendenzahlungen profitieren. Investmentfonds werden streng vom Staat überwacht (reguliert). Das angelegte Geld ist Sondervermögen und im Konkursfall der Fondsgesellschaft geschützt.

Was passiert, wenn die Fondsgesellschaft pleite geht?

Das Geld, das Anleger bei einem Fonds anlegen, ist sogenanntes Sondervermögen. Bei einer Pleite der Fondsgesellschaft ist es geschützt.